Unter dem Pantoffel

Langsam zieht der Herbst ins Land und man sehnt sich wieder ein bisschen mehr nach kuscheligen Abenden am Sofa und zuhause. Mal das Business-Outfit gegen Hausschuhe tauschen und die Beine hochlegen, ist für uns alle Erholung pur. Insofern kann man die Behauptung aufstellen, dass Hausschuhe doch einen erheblichen Teil dazu beitragen, sich zu Hause rundum wohl zu fühlen. Doch was können, diese „bequemen Treter“ eigentlich für unsere Bequemlichkeit und Erholung tun?

Warme Füße, kuscheliges und/ oder bequemes Tragegefühl, Barfußgefühl,… es gibt vielerlei Attribute und Beschreibungen, die für Hausschuhe anzuwenden sind. Wir stellen allerdings in den Schuhgeschäften und im Verkauf immer wieder fest, dass es durchaus geschlechtsspezifische Unterschiede gibt.

 

Wenn die Damen kalte Füße bekommen

Nein, es geht hierbei nicht um eine Mutprobe, sondern um das fast klassische Frauenproblem, der kalten Füße. Jede(r) kennt sie – denn kalte Füße werden unbarmherzig oft zum Aufwärmen „untergeschoben“. Wie es dazu kommt, ist leicht erklärt: Mehr Muskeln, mehr Körperwärme lautet die Faustregel. Der Wärmehaushalt von Frauen und Männern ist sehr unterschiedlich. Bei der Produktion von Körperwärme sind Männer klar im Vorteil, da rd. 40 Prozent ihres Körpergewichtes aus Muskulatur besteht. Frauen haben einen rd. 23-prozentigen Muskelanteil und erzeugen deutlich weniger Energie. Da braucht es schon deutlich kuscheligere Hausschuhe, um kalte Füße zu wärmen.

 

Barfußschuhe

Ob jung oder alt, Orthopäden empfehlen uns, sooft als möglich barfuß zu gehen. Ideal, wer nicht ganz „unbeschuht“ bleiben will, sind da sogenannte „Minimalschuhe“ – also Hausschuhe, die ihrem Träger ein ähnliches Laufgefühl geben, wie beim Barfußlaufen.

Fuß bzw. Zehen sollten dabei eine möglichst große Bewegungsfreiheit haben und die Sohlen dieser Schuhe sind zumeist sehr dünn und außerordentlich flexibel. Die Zehen haben mehr Platz, als bei konventionellen Schuhen. Diese Barfuß-Hausschuhe sind absatzlos, d.h. Ferse und Vorfuß bzw. Zehen befinden sich auf der gleichen Höhe. Das minimiert die Belastung der Muskulatur und der Bewegungsablauf ist ganz natürlich.

http://www.schuhunddu.at/2015/07/02/die-barfuss-schuhe/#more-5684

 

Hüttenfeeling

Die „Hüttenschuhe“ sind vom Namen her, bereits Programm. Sie suggerieren nicht nur, sondern lösen das wohlig, warme Gefühl aus. Ursprünglich auf Berghütten genutzt, sind Hüttenschuhe der perfekte Begleiter für einen kalten Winter. Häufig aus Strick- oder Wirkware, haben die „klassischen Hüttenschuhe“ ein stutzenähnliches Bündchen. Die Schuhe haben oft Leder- oder Naturkautschuksohlen und sind beim Obermaterial (z.B. Schafwolle) oft in Handarbeit verarbeitet.

 

Fuß-Bett

Der Klassiker sind die coolsten Hausschuhe dieser Saison: „Birkenstock“. Sie sind quasi „salonfähig“ geworden und – solange es die Witterung noch erlaubt – auch strassentauglich. Diese und ähnliche „Gesundheitsschuhe“ haben einen extrem hohen Tragekomfort, daher auch das Wort „Fußbett“, das im übrigen von Birkenstock selbst in den 30er Jahren für die Bezeichnung von „anatomisch ausgeformte Innensohlen mit besonderen Unterstützungselementen“ kreiert wurde. Ebendieses Fußbett ist darauf ausgelegt, dass gesunde Füße gefördert werden. Die natürlichen Trittspur eines Fußes wurde hierzu im Sand nachempfunden und bewirkt, dass man die Schuhe für viele Stunden belastungsfrei tragen kann.

 

 

 

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