LOWA: Besonders sorgsam mit der Natur

Zwei Wanderer auf einem Gipfel mit Blick auf eine Bergkette
© Benjamin Pfitscher

Nachhaltigkeit rückt immer stärker in den Fokus der Schuh- und Outdoor-Branche. Bei LOWA gehört umweltverträgliche Fertigung jedoch schon immer zur Firmenphilosophie.

Als Bergsportmarke lebt LOWA mit und von der Natur. Deshalb geht man hier sorgsam mit den Ressourcen um: Das verwendete Leder stammt ausschließlich von Rindern aus Europa und wird nicht mit Chrom VI gegerbt. Aus ethischen Gründen verwendet LOWA auch keine Merinowolle, keine Daunen, keine Milch- oder andere Lebensmittelfasern, keine Nanotechnologie, keine Antitranspirante, keine Biozide und keine Antischimmelmittel. Darüber hinaus gibt es ein nachhaltiges Lieferanten-Management, das faire und umweltfreundliche Produktion ebenso gewährleistet wie schadstoffarme oder schadstofffreie Produkte. Um das komplette Nachhaltigkeits-Engagement von LOWA kümmert sich eine Person: Corporate-Responsibility-Manager Ingmar Anderson. 

Klarheit über die Umweltauswirkungen

Jede Firma verursacht Umweltauswirkungen – damit LOWA genau weiß, welche, werden sie systematisch erfasst und untersucht. Sowohl die direkten Auswirkungen, die aus dem Geschäftsbetrieb heraus auftreten, als auch die indirekten Faktoren, die außerhalb des Standorts entstehen. Zu den direkten Umweltauswirkungen zählen der Energie- und Wasserverbrauch, das Abfallaufkommen oder die Luftschadstoffemissionen. Indirekte Umweltauswirkungen umfassen etwa den Materialeinsatz, die Verarbeitung oder die Produktnutzung in der Natur.

Ein Viertel des Stroms durch Photovoltaik

Seit Herbst produziert LOWA ein Viertel seines Strombedarfs durch festinstallierte Photovoltaik-Anlagen. Bereits vor mehreren Jahren wurden die Firmenparkplätze mit der entsprechenden Technik überdacht. Im zweiten Schritt wurden auf den Dachflächen von zwei Hallen weitere Anlagen installiert, die Dächer umfangreich gedämmt und größere Fensterflächen mit UV-Schutzfolie beklebt. Der restliche Strombedarf am Standort wird über 100-prozentigen Ökostrom aus Wasserkraft abgedeckt.

100 Prozent „Made in Europe“

LOWA setzt übrigens bewusst zu 100 Prozent auf „Made in Europe“: Neben dem Stammsitz im bayrischen Jetzendorf ist Italien der zweite wichtige Produktionsstandort, das dritte Standbein bildet die Slowakei.

LOWA verlangt von seinen Lieferanten und Produzenten die Unterzeichnung eines von LOWA vorgegebenen „Code of Conduct (CoC)“, der auf internationalen Richtlinien wie den Prinzipien des UN Global Compact und den Konventionen der ILO basiert. LOWA stellt die Einhaltung des CoC durch regelmäßige interne Überprüfungen (Audits) sicher. Der CoC regelt Arbeitszeiten und Löhne, inkl. Sonderzahlungen für z.B. Überstunden, Urlaub und/oder Weihnachten sowie Zuschüsse oder die komplette Übernahme der Essens- und Transportkosten. Selbstverständlich sind auch Fragen z.B. des Kündigungsschutzes, der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, des Mutterschutzes, der Nicht-Diskriminierung, der Gewerkschaftsfreiheit oder des Verbots von Kinderarbeit gesetzlich geregelt und durch den CoC abgedeckt.

Mehr unter lowa.de!

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